Mai
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Am 26. April war Welttag des geistigen Eigentums. Am Vortag erschienen in mehreren großen Tageszeitungen ganzseitige Anzeigen in denen der sich der Bundesverband der Musikindustrie im Namen von gut 200 bekannteren Musikern und Musikschaffenden in Form eines Offenen Briefes an die Bundeskanzlerin wendet.

“… Vor allem im Internet werden Musik, Filme oder Hörbücher millionenfach unrechtmäßig angeboten und heruntergeladen, ohne dass die Kreativen, die hinter diesen Produkten stehen, dafür eine faire Entlohnung erhalten. … Deshalb bitten wir Sie: Nehmen Sie sich dieses Themas an und machen es zur Chefsache. … “

Diese antwortete auch promt in ihrem Videopodcast, bleibt dabei allerdings auch eher auf Abstand zur Themenbohrung und um das ganze noch einmal mit weiteren und vor allem anderen Argumenten und Aussagen zu bereichern hat jetzt Tim Renner (Motor Music) eine weitere mögliche Antwortversion in seinem Blog gepostet.

„Liebe Künstler, Eure Lage ist ohne Euer verschulden wirklich schwierig. Ihr seid nicht diejenigen gewesen, die das Geschäftsmodell CD auf biegen und brechen verteidigen wolltet. Klar die Musikindustrie war damit auf eine Goldmine gestoßen. 12 Songs verkaufen, wo der Konsument vielleicht nur 3 oder 4 Stücke des Musikers oder der Band haben wollte und das zum doppelten Preis einer Vinylschallplatte, das ist für Kaufleute eine wirklich gute Idee.
Das Internet mit seiner Möglichkeit der totalen Konsumentendemokratie dementsprechend eine Bedrohung. …“ Weiterlesen bei Tim Renner

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